Verdauungsstörung: Arten und Behandlung

Jeden Tag nehmen wir unterschiedliche Mahlzeiten zu uns. Häufig sind dabei belastende Nahrungsmittel Teil der Ernährung: Süßes oder fettes Essen stehen genauso auf dem Speiseplan wie Kaffee und Säfte. Zudem lassen wir uns beim Essen oft zu wenig Zeit, essen unter Stress und mit zu viel Lufteinschluss. Entspannende Bewegung nach dem Essen findet nur selten statt. Eine Folge können Verdauungsstörungen sein, zu denen Blähungen, Krämpfe, Schmerzen oder ein Völlegefühl gehören.

Hochsensibler Darm

Der Darm bildet sich neben dem Herz und dem Gehirn bereits in der Embryonalentwicklung als eines der ersten Organe heraus.  Aus dem sogenannten Darmrohr entwickelt sich dann der gesamte Verdauungsapparat, zu dem z.B. auch Leber oder Magen gehören. Die Organe des Verdauungsapparates stehen in einer engen Wechselwirkung zueinander.

Unser Verdauungstrakt ist ein sehr sensibles System, das über Millionen Nervenzellen verfügt. Störungen im Verdauungstrakt sind spürbar. Wenn Sie Ihre Verdauung deutlich wahrnehmen, dann funktioniert sie vermutlich zu diesem Zeitpunkt nicht reibungslos.

Habe ich Verdauungsstörungen?

Viele Menschen leiden auch bei gesunder und ausgewogener Ernährungsweise immer wieder oder dauerhaft an Verdauungsstörungen: Fast für die Hälfte der immer wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden, zu denen Blähungen, Bauchschmerzen oder Krämpfe, Völlegefühl, aber auch Durchfall oder Verstopfung gehören, lässt sich keine organische Ursache finden. Ärzte sprechen dann von funktionellen Beschwerden. Der Magen-Darm-Trakt funktioniert nicht normal. Bis zu 30 % der erwachsenen Bevölkerung leidet unter funktionellen Magen-Darm-Beschwerden. Frauen sind häufiger als Männer betroffen. Obwohl keine Gefährdung für den Körper vorhanden ist, kann die Lebensqualität erheblich eingeschränkt sein. Die Betroffenen leiden und suchen nach Lösungen für die Verdauungsprobleme, die ihren Alltag stark beeinträchtigen.

Welche Verdauungsstörungen gibt es?

Verdauungsstörungen haben viele Gesichter. Zu den Hauptsymptomen zählen Blähungen, Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen oder Völlegefühl. Darüber hinaus können z.B. auch Appetitlosigkeit, ein rasches Sättigungsgefühl, Aufstoßen, Druckgefühl, Übelkeit, Stuhlunregelmäßigkeiten, Ober- und Unterbauchschmerzen oder Schmerzen bei leerem Magen auftreten.

Was kann man bei Verdauungsproblemen tun?

Wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen, Völlegefühl und Schmerzen sind im Alltag sehr belastend. Daher steht eine schnelle Linderung der Beschwerden im Vordergrund. Die individuellen Auslöser, seien es ernährungsbedingte Faktoren oder psychosozialer Stress, sind bestmöglich zu meiden. 

Darüber hinaus stehen in der Apotheke eine Vielzahl an Arzneimitteln zur Behandlung von Verdauungsproblemen zur Verfügung. Meist handelt es sich um Einzelwirkstoffe, die speziell bei bestimmten Symptomen angewandt werden. So werden bei Blähbauch und Völlegefühl sogenannte Entschäumer und Probiotika eingesetzt, bei Schmerzen und Krämpfen krampflösende Mittel (Spasmolytika) und bei Verstopfung Ballaststoffe oder Abführmittel.  Dauerhaft zufriedenstellende Ergebnisse werden mit einzelnen Wirkstoffen allerdings nur bei einem geringen Prozentsatz der Betroffenen erzielt. 

Eine besondere Klasse von Medikamenten bei Magen-Darm-Beschwerden, stellen pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) dar. Sie helfen dem gereizten Magen-Darm-Trakt wieder ins Gleichgewicht zu kommen und können verschiedene Symptome gleichzeitig adressieren. Darüber hinaus sind sie in der Regel gut verträglich. 

In diese Präparate-Gruppe fällt auch Carmenthin® bei Verdauungsstörungen. Carmenthin® enthält die hochdosierte Wirkstoffkombination aus Pfefferminzöl und Kümmelöl und wirkt somit gezielt bei Blähungen, Völlegefühl und Schmerzen. 

Erfahren Sie mehr über Carmenthin®

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