Mann lässt Frau vom Löffel probieren

Verdauung anregen: Was wichtig ist

Je mehr wir über die Vorgänge in unserem Körper wissen, desto besser können wir sie unterstützen. Das gilt auch und besonders für die Verdauung. Eine gute Verdauung sorgt für allgemeines Wohlbefinden – Tag für Tag.

Habe ich Verdauungsprobleme?

Wenn Sie immer wieder unter Verstopfung, Bauchschmerzen oder leichtem Durchfall leiden, steigt der Leidensdruck schnell. Ernährung und Verdauung werden ein wichtiges Thema, das den Alltag bestimmen kann. Die Angst vor unangenehmen, langen Sitzungen auf der Restaurant-Toilette mindert die Lust auszugehen. Sie beginnen, Essen, Verabredungen und Termine aufeinander abzustimmen und machen sich vielleicht lange im Voraus Sorgen. Spätestens dann ist es Zeit, etwas zu unternehmen.

Ein Selbsttest kann dabei helfen, Situationen und Symptome zu erkennen und zu deuten.

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Was regt die Verdauung an?

Bei einer gesunden Verdauung spielen viele Faktoren zusammen. Hier sind einige bewährte Tipps:

  • Genug trinken: Alkoholfreie Getränke wie Wasser oder Saftschorle fördern die Verdauung. Empfohlen sind mindestens ein bis zwei Liter pro Tag.
  • Gründlich kauen: Das hilft dem Körper, die Nahrung besser zu verarbeiten.
  • Bewegung: Eine viertel Stunde leichte Bewegung nach dem Essen (z. B. Spazierengehen, Radfahren) regt die Darmtätigkeit an.
  • Gesunde Ernährung: Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte unterstützen die Darmtätigkeit.
  • Verdauungsfördernde Gewürze verwenden: Kümmel, Senf, Anis oder Fenchel regen die Verdauung an.

Das verlangsamt die Verdauung

Andersrum gibt es Faktoren, die Sie eher meiden sollten, weil sie die Darmtätigkeit verlangsamen:

  • Alkohol oder Verdauungsschnaps: Alkohol verzögert die Entleerung des Magens, weshalb das Essen oft “schwer im Magen liegt”. Zusätzlich hemmt Alkohol teilweise Enzyme, die für die Aufspaltung der Nahrung notwendig sind.
  • Lange Ruhepausen nach dem Essen: Nach einem ausgiebigen Mittagessen fühlen wir uns oft träge und müde. Legen wir jetzt die Füße hoch, wird dadurch die Müdigkeit noch weiter verstärkt.
  • Blähende Lebensmittel: Kohl oder Hülsenfrüchte können aufblähen und die Verdauung verlangsamen.
  • Zuckerreiche Nahrung und Weißmehl: Produkte mit hohem Zuckeranteil und Weißmehl werden schnell verdaut und bringen schnell Energie. Dadurch hat der Darm allerdings kaum Arbeit. Die Folge: Die Darmtätigkeit wird weniger, die Verdauung träge. Zucker reduziert die Vielfalt im Mikrobiom.
  • Zwiebeln und Knoblauch: Beide können Verdauungsprobleme verursachen, weil sie zu den sogenannten FODMAP-Lebensmittel gehören (also Lebensmittel, die fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole beinhalten) und deshalb schwer verdaulich sind, so dass sie zu Gasbildung, Völlegefühl oder Blähbauch führen können.
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* Bei dyspeptischen Beschwerden

Ursache unbekannt: Funktionelle Verdauungsbeschwerden

Immer wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden, wie Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Krämpfe, aber auch Durchfall oder Verstopfung können organische oder allergische Ursachen haben. Aber in etwa der Hälfte der Fälle finden Mediziner die Gründe nicht. Dann sprechen Ärzte von funktionellen Beschwerden. Die Patienten leiden dennoch und suchen nach Lösungen für Ihre Verdauungsprobleme.

Pflanzliche Wirkstoffe lindern Beschwerden

Helfen die Tipps zur Verdauungsförderung nicht direkt und Sie leiden weiterhin unter wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden? Dann können pflanzliche Arzneimittel unterstützen, wieder Ruhe in den Bauch zu bringen. Carmenthin® mit Pfefferminzöl und Kümmelöl in hoher Dosierung lindert Druckgefühl, Blähungen und weitere Beschwerden bei funktionellen Magen-Darm-Störungen.

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